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Lina Mai

 
geboren am 10.08.1884 in Würzburg
Straße  Sterngasse 12
Stadtteil Altstadt
Deportationsdatum22.03.1942
Todesdatumunbekannt
Todesortunbekannt, vermutlich Izbica
   
am 22.03.1942 von Koblenz in den Raum Lublin (Izbica) deportiert
Das Haus existiert nicht mehr; der Stein wird an der Stelle verlegt, an der bereits Stolpersteine an die Verwandten erinnern.
   
Lina Mai kam am 10. August 1884 als Tochter von Hermann Mai und seiner Frau Babette, geb. Mainzer, in Würzburg zur Welt. Sie hatte acht Geschwister und lebte unverheiratet im Haus ihres Bruders Ludwig, der die Metzgerei des Vaters übernommen hatte. Sie war als Haushälterin, Privatiere und Musiklehrerin tätig, bis sie im Mai 1941 in die jüdische Nervenheilstätte Bendorf-Sayn bei Koblenz eingewiesen wurde.
Von dort wurde sie im März 1942 in den Raum Lublin (Izbica) deportiert und wohl wenig später ermordet.
   
Quelle Reiner Strätz, Biographisches Handbuch Würzburger Juden 1900-1945, Würzburg 1989, T. 1, S. 364;
Gedenkbuch Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945, http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/921467 (07.06.2016);
Yad Vashem – The Central Database of Shoa Victims’ Names, Gedenkblatt, http://yvng.yadvashem.org/nameDetails.html?language=en&s_lastName=mai&s_firstName=lina&s_place=&itemId=387336&ind=1&winId=-1206984322280503479 (07.06.2016);
Deportation der jüdischen Bevölkerung aus dem Deutschen Reich. Koblenz - Izbica, Abfahrtsdatum: 25.04.1942, http://www.statistik-des-holocaust.de/OT420322-7.jpg (07.06.2016);
Hilary Möckl.
Autorin / Autor Stefanie Neumeister
Paten
   
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