Schulhöfer, Ida

geboren am 14.05.1873 in Adelebsen

   

Straße

St.-Benedikt-Straße 4

Stadtteil

Frauenland

Deportationsdatum

23.09.1942

Todesdatum

14.03.1944

Todesort

Theresienstadt

 

 

geb. Eichenberg, deportiert am 23.9.1942 nach Theresienstadt, ermordet am 14. 3. 1944 in Theresienstadt
St.- Benedikt-Straße 4

 

 

Ida Schulhöfer war die Witwe von Salomon Schulhöfer (1865-1939), der als Nahrungsmittelchemiker an der landwirtschaftlichen Kreisversuchsanstalt Würzburg vom Assistenten bis zum Direktor der Anstalt aufgestiegen war und der 1907-1912 an der Israelitischen Lehrerbildungsanstalt (ILBA) als Fachlehrer tätig gewesen war. Ida Schulhöfer hatte bis 1893 in Adelebsen gewohnt, danach, bis zur Heirat im Jahre 1899, bei einer Tante in Marktbreit. Sie war Hausfrau und Mitglied im Jüdischen Kulturbund. Im Januar 1941 wurde sie von der Gestapo verhört und verwarnt, weil sie versuchte, über die Israelitische Religionsgesellschaft in Basel den Kontakt mit ihrem nach Südfrankreich deportierten Sohn aufrecht zu erhalten und die „Frankfurter Zeitung“ für ihn zu abonnieren. Sie wurde im Oktober 1941 in das jüdische Altersheim in der Konradstraße 3 eingewiesen und am 23. September 1942 nach Theresienstadt deportiert, wo sie am 14. März 1944 starb.

 

 

Quelle

Staatsarchiv Würzburg, Gestapoakte 13702;
Reiner Strätz, Biogr.Handb.Würzburger Juden, S.526

 

H.P.B.

 

 

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